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Alumentary: Aluminium ist weich?

Text auf blauem Hintergrund: ESKA Alumentary. Aluminium ist weich? Warum das in der Verbindungstechnik nicht stimmt

„Aluminium ist weich?“ – Warum das in der Verbindungstechnik nicht stimmt

Ja, reines Aluminium gilt als vergleichsweise weich und gut verformbar. In der Praxis lassen sich daraus jedoch hochfeste Verbindungsteile herstellen – wie passt das zusammen?

In der Verarbeitung arbeiten wir in der Regel nicht mit Reinaluminium (typisch ca. 99,0–99,9 % Al), sondern mit Aluminiumlegierungen, z. B. der AlMgSiCu-Legierung AA 6056.

Durch Legierungszusätze wie Magnesium (Mg) und Silizium (Si) – sowie je nach Legierung auch Kupfer (Cu) – können deutlich höhere Festigkeiten erreicht werden. Viele dieser Legierungen sind zudem aushärtbar: Durch eine geeignete Wärmebehandlung (Lösungsglühen, Abschrecken, Auslagern) entsteht eine feine Ausscheidungsstruktur, die die Festigkeit weiter steigert.

Zusätzlich kann Kaltumformung (Kaltverfestigung) die Festigkeit und Härte erhöhen – allerdings meist auf Kosten der Duktilität.

Fazit: Reinaluminium ist zwar weich, Aluminiumlegierungen wie AA 6056 können durch Legierung, Wärmebehandlung und/oder Kaltverfestigung jedoch zu hochfesten Werkstoffen werden, also ideal für unsere ESKA Verbindungselemente.

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