zur Übersicht
nächster Eintrag

Alumentary: Kaltumformung von Aluminium

ESKA Alumentary. Kaltumformung von Aluminium – Chancen und Risiken

Aluminium ist in unserer Produktion einer der Schlüsselwerkstoffe, doch erst durch die richtige Verarbeitungstechnologie entfaltet das Material sein volles Potenzial. Eine wichtige Methode dabei ist die Kaltumformung.

Bei der Kaltumformung wird Aluminium unterhalb seiner Rekristallisationstemperatur plastisch verformt. Das bedeutet, dass das Material gezielt unter hohen Kräften in Form gebracht wird, ohne vorheriges Erwärmen.

Einer der größten Vorteile dieser Methode liegt in der hohen Präzision und Oberflächenqualität der Bauteile, da diese direkt aus dem Umformprozess mit engen Toleranzen entstehen. Durch die Verfestigung des Aluminiums während der Kaltumformung kommt es zu einer Steigerung der Festigkeit des Materials, eine Eigenschaft, welche in der Serienfertigung von Verbindungsteilen ein wichtiger Faktor ist. So können wir wirtschaftlich, aber bei gleichbleibender Qualität produzieren.

Allen Vorteilen der Kaltumformung von Aluminium stehen jedoch auch ein paar Herausforderungen gegenüber. Bei starker und wiederholter Kaltumformung nimmt die Duktilität des Werkstoffes ab, d. h., das Risiko von Rissbildung steigt. Außerdem kann es durch elastische Rückfederung zu Maßabweichungen kommen, die bereits in der Prozessauslegung berücksichtigt werden müssen.

Mit dem richtigen Fachverständnis und der Prozesskontrolle wirken wir diesen Herausforderungen bei ESKA jedoch entgegen und fertigen somit präzise und leistungsfähige Bauteile.

Denn Aluminium kann viel – aber nur, wenn man weiß, wie man es richtig formt.

zur Übersicht
nächster Eintrag